Selendinkel


Nummer: 10691
Akronym: Selendinkel
Titel (deutsch): Selengehalt und ausgewählte Inhaltsstoffe von Dinkel
Projektstart: 01.01.2001
Projektende: 20.09.2006
AuftragnehmerIn: HBLFA Raumberg-Gumpenstein
Projektleitung: Dipl. Ing. Waltraud Hein
Finanzierungsstellen: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Wissenschaftszweig:

Zielsetzung

Der Anbau von Dinkel hat in Österreich, Süddeutschland und in Südtirol in den letzten Jahren wieder zugenommen. In der Schweiz hat Dinkel überhaupt einen höheren Stellenwert.
Die günstigen Eigenschaften von Dinkel - besonders im Hinblick auf seine stoffliche Zusammensetzung - im Vergleich zu Weichweizen machen seine Verwendung in der menschlichen Ernährung so besonders wertvoll. Ein höherer Proteingehalt als bei Weichweizen konnte in verschiedenen Studien nachgewiesen werden.
Selen, als essentielles Spurenelement, das mit der Nahrung aufgenommen wird, spielt ein wichtige Rolle in der menschlichen Ernährung. Die täglich benötigte Menge liegt zwischen 0,05 - 0,1 mg Se, wobei tierische Lebensmittel von Natur aus mehr Selen enthalten als pflanzliche.
Sollte Dinkel mehr Selen enthalten als Weichweizen, könnte diese Tatsache dem Dinkel neue Möglichkeiten eröffnen.

Bedeutung des Projekts für die Praxis

Im Hinblick auf das gestiegene Gesundheitsbewußtsein ist eine genaue Untersuchung von besonders nachgefragten Lebensmitteln wichtig, wie hier im Falle von Dinkel. Ein höherer Selengehalt als bei Weichweizen könnte dem Dinkel zu einem noch höheren Stellenwert in der menschlichen Ernährung verhelfen.

Abschlussbericht


Kurzfassung (deutsch)

Nachdem der Seelengehalt von in Österreich erzeugtem Getreide sehr niedrig ist, wurde in verschiedenen Projekten eine Anhebung des Selengehaltes durch eine Selendüngung versucht. Selen ist ein essentielles Spurenelement, das dem menschlichen Körper in einer Menge von 50 - 100 µg täglich zugeführt werden muss. Hier geht es darum, zu prüfen, ob durch eine Selendüngung der Selengehalt bei Dinkel gegenüber Weichweizen angehoben werden kann um dadurch dem Dinkel neue Möglichkeiten zu eröffnen. Bei den in Vorversuchen festgestellte Sortenunterschiede im Selengehalt konnte bei gezielter Selenapplikation nicht mehr bestätigt werden.

Berichtsdokumente/Anlagen


logo Selengehalt von Dinkel.pdf (264.55 kB)
BerichtsautorInnen: Waltraud Hein

Publikationen durch ProjektleiterIn


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