Nummer: 10260
Akronym:
Titel (deutsch): Erhaltungszüchtung standortgerechter Arten
Projektstart: 01.01.2004
Projektende: laufendes Projekt
AuftragnehmerIn: Direktion Raumberg-Gumpenstein
Projektleitung: DI Dr Bernhard Krautzer
Finanzierungsstellen: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
Wissenschaftszweig:

Zielsetzung

Abschlussbericht


Kurzfassung (deutsch)

Unter den klimatischen und strukturellen Besonderheiten des Alpenraumes hat sich, trotz der Konkurrenz der großen Zuchtanstalten, in vielen betroffenen Regionen eine eigenständige Futterpflanzenzüchtung erhalten. Zur Sicherung einer konkurrenzfähigen Grünlandwirtschaft in diesen Gebieten existiert nach wie vor eine mehr oder weniger starke staatliche Unterstützung dieser notwendigen Arbeiten. Besondere Konzentration gilt den Arten und Sorteneigenschaften, die speziell für die Grünlandwirtschaft in raueren Lagen von Bedeutung sind. Ausdauer und Krankheitsresistenz sind neben befriedigender Ertragsleistung und hoher Futterqualität die wesentlichen Zuchtziele. In Österreich können so etwa 25% des Saatgutverbrauches durch eigene, den spezifischen Klima- und Bewirtschaftungsbedingungen angepasste Sorten abgedeckt werden. Die Absatzmöglichkeiten von Futtersämereien aus heimischer Produktion haben sich nach dem EU-Beitritt nicht verschlechtert. Eine erfolgreiche Futterpflanzenzüchtung sichert eine langsame, aber kontinuierliche Ausweitung der Sämereienvermehrung in Österreich. Der parallele Aufbau eines von der Grünlandwirtschaft hervorragend angenommenen Qualitätssegmentes für Saatgutmischungen sichert auch den kontinuierlichen Absatz der inländischen Produktion in Top-Qualität (ÖAG-Qualitätsmischungen). Dadurch ist eine Vermehrungs- und Preispolitik möglich, die auf die üblichen Schwankungen des Weltmarktes deutlich Träger reagieren kann, als es bei zugekauften oder in Lizenz produzierten ausländischen Sorten der Fall wäre. Der hohe potentielle Bedarf an biologisch produziertem Saatgut lässt Möglichkeiten einer Ausweitung der Produktionsfläche erkennen.

Berichtsdokumente/Anlagen


logo Erhaltungszüchtung standortgerechter Arten (667.82 kB)
BerichtsautorInnen: Krautzer Bernhard, Graiss Wilhelm
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