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Nummer100004
Titel (deutsch)Feststellung der maximalen Fremdbefruchtungsrate in Maiskonsumflächen unter Berücksichtigung der Umwelten in den Hauptanbaugebieten Österreichs
Titel (englisch)Detection of maximum rate of foreign pollination in maize production fields on to consideration of the environments in the main production areas in Austria
Projektstart28.03.2006
Projektende18.10.2006
AuftragnehmerInÖsterreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH
WissenschaftlicheR ProjektleiterInHofrat Dipl.-Ing. Leopold Girsch
FinanzierungsstellenBundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Zielstellung- Neue wissenschaftliche und repräsentative Erkenntnisse bezüglich Koexistenzmanagements unter praxisrelevanten Umwelt- und Produktionsbedingungen bei Mais in Österreich
Abschlussbericht
Kurzfassung (deutsch)
Diese Studie stellt einen Beitrag zur Erarbeitung wissenschaftlich fundierter Koexistenz-Richtlinien für den Maisanbau, wie sie von der EU gefordert werden, dar. Die Versuchsanlage spiegelt reelle Umwelten in den Maisanbaugebieten Österreichs wider. Es erfolgte einerseits eine Messung des maximalen externen Gentransfers nach totaler Kastration der Pollenempfängerflächen und andererseits eine Messung der „genetischen“ Verunreinigung verursacht durch unerwünschten internen (basierend auf der Saatgutverunreinigung) und externen Gentransfer in Maisbeständen.
Die Höhe des maximalen erfolgreichen externen Gentransfers lag im Durchschnitt zwischen 4,5% und 97,5%. Die Höhe der unerwünschten „genetischen“ Verunreinigung durch unerwünschten internen und externen Gentransfer lag im Durchschnitt zwischen 1,8% und 5,9%. Als geeignete Methode zur Bestimmung der Mindestentfernung stellte sich die Messung vom nächstliegenden Rand der Pollenquellenfläche zum Mittelpunkt der Pollenempfängerfläche heraus. Der unerwünschte externe Gentransfer nahm mit der Entfernung signifikant ab, wenngleich nicht in dem aus der Literatur erwartetem Ausmaß.
Kurzfassung (englisch)
This report was executed in view of the implementation of scientific based directives for a coexistence management. A field design representative for a natural cultivation situation of maize in Austria was selected. On the one hand the maximum external gene flow as a successful fertilization in a castrated pollen acceptor field was measured on the other hand the specified genetic impurity caused by a successful unwanted internal gene flow (based on seed impurity) plus a successful external gene flow as cross-fertilization in a conventional waxy maize field was measured.
The average of the successful fertilization related to the entire pollen acceptor field was between 4,5% and 97,5%. The level of genetic impurity resulting from internal (seed impurity) and external gene flow in the waxy maize fields was in average related between 1,8% and 5,9%. The highest correlation was observed when measuring the distance between the field border of the pollen donor field and the centre of the pollen acceptor field and it seems to be the most suitable way to define distances between a GMO-field and a non-GMO-field in coexistence management.
Berichtsdokumente/Anlagen
BerichtsautorInnen: Leopold Dipl.-Ing. Girsch
Download Dafne_endbericht_teil1.pdf (5103.66 kB)
Download Dafne_endbericht_teil2.PDF (5863.72 kB)
Download Dafne_endbericht_teil3.PDF (3415.2 kB)
Download Dafne_endbericht_teil4.PDF (6780.11 kB)
Download cross_fertilization_resume.pdf (65.86 kB)