Alpinet Gheep


Nummer: 10280
Akronym: Alpinet Gheep
Titel (deutsch): Rekultivierung von ehemaligen Almflächen durch Burenziegen
Projektstart: 01.01.2005
Projektende: 31.12.2011
AuftragnehmerIn: Direktion Raumberg-Gumpenstein
Projektleitung: Dr. Ferdinand Ringdorfer
Finanzierungsstellen: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Wissenschaftszweig:

Zielsetzung

Ehemalige, alpine Weideflächen, die über viele Jahre nicht mehr beweidet oder gemäht wurden, sollen mit Burenziegen beweidet werden. Die Beweidung von Steilflächen mit Ziegen hat gegenüber der Beweidung mit Rindern den Vorteil, dass weniger oder keine Trittschäden entstehen. Ziegen sind Mischfresser, d. h. sie verbeißen auch Sträucher und Bäume und tragen so zur besseren Offenhaltung der Kulturlandschaft bei. Die Burenziege ist eine Fleischziegenrasse, die nicht gemolken wird und ist deshalb für die Landschaftspflege besonders gut geeignet. Die Belegung kann so gesteuert werden, dass während der alpinen Weideperiode keine Kitze bei den Müttern sind und daher auch der Nährstoffbedarf der Ziegen ohne Zufütterung gedeckt werden kann. Die Auswirkungen von verschiedenen Weidesystemen (Standweide, Koppelweide)im Vergleich zu einer schonenden mechanischen Pflege sollen untersucht werden.
Parallel zur Beweidung bzw. mechanischen Pflege sollen langfristige Verbesserungen bei Ertrag und Futterwert der betroffenen Flächen durch Ansaat standortgerechter Futtergräser und –kräuter erreicht werden.
Das Ziel ist, aufzuzeigen, wie sich die Beweidung mit Ziegen im Vergleich zur mechanischen Pflege auf den Pflanzenbestand auswirkt und welche tierischen Leistungen bei den verschiedenen Weidesystemen erbracht werden können. Ein weiterer Untersuchungsaspekt ist, inwieweit die Beweidung mit Ziegen einen Einfluss auf die Jagd ausübt.

Bedeutung des Projekts für die Praxis

Publikationen durch ProjektleiterIn


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