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| << Zurück zur Projektliste | | Nummer | 100078 | | Akronym | Ixocont | | Titel (deutsch) | Biologische Kontrolle von Zecken (Ixodes ricinus) durch den insektentötenden Pilz Metarhizium anisopliae (Metch) Petch (INTERREG III) | | Titel (englisch) | Biological Control of ticks (Ixodes ricinus) by the entomopathogenous fungus Metarhizium anisopliae (Metch) Petch (INTERREG III) | | Projektstart | 17.10.2006 | | Projektende | 31.03.2008 | | AuftragnehmerIn | Universität Innsbruck | | WissenschaftlicheR ProjektleiterIn | Dr. Mag. Hermann Strasser | | Finanzierungsstellen | INTERREG III Österreich-Italien Landesveterinärdirektion Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft | | Zielstellung | Aufbauend auf das „Know-how“ der BIPESCO Gruppe in Innsbruck und dem Versuchszentrum Laimburg in Auer/Pfatten ist es Ziel, eine Zeckenzucht zu etablieren, Wirkstoffformulierungen von Metarhizium (BIPESCO 5) auf Applikationsfähigkeit zu prüfen. Die Wirkstoffformulierungen des Produktionsstammes BIPESCO 5 werden in einer DEMO-Studie sowohl in Nordtirol als auch in Südtirol auf Wirksamkeit im Projektjahr 2007 geprüft. Die Feldstudien sollen an ausgewählten Zecken-„Hot spots“, gemäß TIMO Studie durchgeführt werden. Auch die Entwicklung einer robusten PCR Analytik zur Borrelia-Diagnostik ist beabsichtigt. Diese Studie soll im Rahmen eines INTERREG III Österreich - Italien Projektes durchgeführt werden. | | Wissenschaftszweig | NATURWISSENSCHAFTEN / Biologie, Botanik, Zoologie / Mikrobiologie |
| Abschlussbericht | | Kurzfassung (deutsch) | | In einer Demonstrationsstudie wurde in drei ausgewiesenen Zeckenbefallsgebieten in Süd- bzw. Nordtirol eine verbesserte Metarhizium anisopliae var. anisopliae Sporenpulverformulierung gegen Ixodes ricinus Larven, Nymphen und Adulte geprüft. Obwohl die Untersuchungen nur über eine Vegetationsperiode geführt wurden, konnte gezeigt werden, dass der Wirkstoff M. anisopliae erfolgreich zur biologischen Kontrolle von Ixodes eingesetzt werden kann. Schon nach einem Zeitraum von zwei Wochen, nachdem der anamorphe Pilz appliziert wurde (Sporendichte: 9 x 10E14 Sporen pro Hektar), konnten erste tote Zecken gesammelt werden; mehr als fünfzig Prozent aller aufgesammelten Zecken wurden innerhalb von zehn Wochen durch Metarhizium getötet. Labortests ergaben, dass adulte Weibchen schneller und erfolgreicher mit dem Produkt BIPESCO 5 bekämpft werden konnten als adulte Männchen und Nymphen. Auch wurde bestätigt, dass der Pilzantagonist über drei Wochen in relevanter Konzentration auf den behandelten Pflanzenteilen persistiert; somit kann eine ausreichende Kontrollwirksamkeit gegenüber den Zecken abgeleitet werden. Weiters wurde neben der Kurzzeitstudie ein Zeckenmonitoring in Nord– und Südtirol durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass in den bekannten Risikogebieten sowohl im Jahr 2006 als auch 2007 eine hohe Zecken-Populationsdichte vorherrschte. | | Kurzfassung (englisch) | | In three well-characterised tick infestation areas in South- and North Tyrol, a demonstration study was conducted to study an improved Metarhizium anisopliae var. anisopliae spore-powder formulation against Ixodes ricinus larvae, nymphs and adults. Although the studies were carried out only over one vegetation season, it could be confirmed, that the active ingredient M. anisopliae can be successfully used as biological control agent against Ixodes. Already two weeks after application of the anamorphic fungus (conidia concentration: 9 x 1014 conidia per hectare), first killed ticks were observed; more than fifty percent of all collected ticks were killed within ten weeks. The results of laboratory bioassays suggested, that female adults were more rapidly and more successfully controlled using the product BIPESCO 5 than male adults and nymphs. It was also confirmed, that the fungal antagonist was still persistent in relevant concentration on the treated plant segments over three weeks, and therefore, sufficient control effectiveness against ticks can be deduced. Beside the short-term study, a tick monitoring in both North- and South Tyrol was carried out with the result, that in the season 2006 as well as 2007 in well known “hot spot” areas a high tick population density was present. | | Berichtsdokumente/Anlagen | | BerichtsautorInnen: Dr. Hermann Strasser, DI Valerie Vanas, Mag. Stefan Hutwimmer, Dr. Roland Zelger | Biologische Kontrolle von Zecken (Ixodes ricinus L) durch den insektentötenden Pilz Metarhizium anisopliae (Metch) Petch (2645.41 kB) |
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