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| << Zurück zur Startseite | | Nummer | 100356 | | Akronym | Belastung Pferd | | Titel (deutsch) | Belastung und Stress beim Anreiten und bei der Ausbildung junger Pferde | | Titel (englisch) | Stress associated with training and learning in young riding horses | | Projektstart | 09.12.2008 | | AuftragnehmerIn | Veterinärmedizinische Universität Wien - Klinisches Department für Tierzucht und Reproduktion Universitätsklinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie | | WissenschaftlicheR ProjektleiterIn | A.Univ. Prof. Dr Christine Aurich | | Finanzierungsstellen | Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft Stiftung Forschung für das Pferd Deutsche Reiterliche Vereinigung | | Zielstellung | Ziel des Forschungsvorhabens ist es, Ausbildungs- und Trainingsmethoden für Reitpferde hinsichtlich der Belastung für die Tiere zu analysieren. Dabei werden zum einen Ausbildungsschritte, die mit Angst, Schmerzen oder Leiden für die Pferde verbunden sein können, bestimmt und Kriterien für eine objektive Beurteilung der Ausbildung und des Trainings von Pferden unter Tierschutzaspekten definiert. Zum anderen werden Ausbildungsmethoden für Reitpferde hinsichtlich des Ausmaßes der Belastung und der möglichen Beeinträchtigung des Wohlbefindens der Pferde mit anderen, z.T. bereits wissenschaftlich untersuchten Belastungssituationen verglichen. Dabei werden Kortisolsekretion, Herzfrequenz und Verhaltensparameter untersucht. Anhand dieser Parameter werden Wohlfühlbereiche bzw. Bereiche, in denen keine Probleme zu erwarten sind, und Ausbildungsschritte bzw. -methoden, die beim Reiten eine erhöhte Belastung für die Tiere darstellen, definiert. | | Wissenschaftszweig | LAND- U. FORSTWIRTSCHAFT, VETERINÄRMEDIZIN / Viehzucht, Tierproduktion / Tierhaltung / Pferdehaltung |
| Abschluss der Hormonbestimmungen (Zwischenbericht) | | Kurzfassung (deutsch) | | Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Belastung von Sportpferden durch vom Menschen ausgehende Stressoren (Anreiten, Turniereinsatz, Transporte, Isolierung) zu analysieren. Als Belastungsparameter werden die Konzentration des Stresshormons Cortisol im Speichel, die Konzentration von Cortisolmetaboliten im Kot, die Herzfrequenz und die Herzfrequenzvariabilität (HRV) untersucht. Bei transportunerfahrenen Pferden führen bereits Transporte über kurze und mittlere Entfernungen zu Stress mit einer erhöhten Cortisolfreisetzung und Veränderungen der Herzfrequenzvariabilität. Das Ausmaß dieser Veränderungen korreliert mit der Transportdauer. Diese Stressreaktion nimmt bei wiederholten Transporten ab. Auch der Transport von erfahrenen Pferden führt jedoch weiterhin zu Veränderungen der Cortisolfreisetzung und der Herzfrequenzvariabilität, die auf Stress hinweisen. Die Belastung bei Transporten von Pferden ist höher als die Belastung beim Reiten. Beim Anreiten junger Pferde führt das erste Aufsitzen des Reiters zu einer ausgeprägten Stressreaktion. Die Schulen über der Erde (Schulsprünge der klassischen Dressur) bewirken ebenfalls eine vermehrte Cortisolfreisetzung, dieses ist jedoch geringer als bei Pferden in turniersportlichen Bewerben. Ein Longieren von Pferden mit durch Ausbindezügel erzwungener Hyperflexion von Kopf und Hals stellte keine höhere Belastung dar als ein Longieren mit gestreckter Kopf-Hals-Haltung. | | Kurzfassung (englisch) | | In this research project, the stress associated with training, equestrian competitions and road transports in horses is investigated. Parameters determined are salivary cortisol, cortisol metabolites in faeces, heart rate and heart rate variabilty. In transport-inexperienced horses, already short and medium-distance transports caused increases in cortisol release and alterations in heart rate variability indicative of stress. The extent of these changes was closely correlated to the duration of transport. With repeated transports, the stress response became less pronounced. Horses are thus able to adapt rapidly to new situations. However, even in experienced horses, transport still elicitated changes in cortisol release and heart rate variability. Transport is a more pronounced stressor than riding. In young horses, first mounting of a rider elicits a clear stress response. The airs above the ground, an element of classical dressage, do also cause an increase in cortisol release but less pronounced than during equestrian competitions. Lunging of horses with forced hyperflexion of the head and neck is not more stressful than lunging with an extended head and neck position. | | Berichtsdokumente/Anlagen | | BerichtsautorInnen: Christine Aurich, Prof. Dr. med.vet.;Alice Schmidt, Dipl.-Ing agr. Jörg Aurich, Prof. Dr. med.vet. | 2. Zwischenbericht Forschungsprojekt Nr. 100356 (4271,45 kB) | |
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